Über mich

Ein wenig über mich:

„Wenn du mich suchst, blick in meine Arbeiten. Sie sind auch immer ein Teil von mir selbst für euch“

Künstlerin durch und durch – so würde ich mich beschreiben.

Wenn andere Kinder auf dem Spielplatz tobten, bin ich lieber eingetaucht in die Welt der Fantasien.

Habe Bücher verschlungen, gemalt und geschrieben, so wie es die Zeit zuließ.

Mit 12 Jahren schrieb ich, nach vielen Kurzgeschichten, meinen ersten, fast 300 Buchseiten langen Roman: „The Last Thoughts“. Wie ich auf einen englischen Titel kam, weiß ich bis heute nicht.

Die Geschichte war plötzlich da und ich brauchte sie nur abschreiben. Bei jeder Zeile, die ich schrieb, lebte ich mit, atmete und litt ich. Es war die erste Geschichte, die bis dahin je ein anderer zu lesen bekam. Es sollte der Anfang sein, weiter zu schreiben … denn dies geschah dann erst mit 21 und der gute Mann war so hin und weg, dass er mich drängte, das bis dahin fehlende Ende zu schreiben.

Trotzdem fand ich den Mut nicht, es an einen Verlag zu schicken.

Und zwar aus einem einfachen Grund: Mathematik war immer meine Leidenschaft, die Rechtschreibung jedoch wollte nie an seinem Platz in meinem Kopf bleiben.

Irgendein Arzt benannte es dann mal mit: Legasthenie.

Für mich war es einfach immer und immer wieder nur peinlich und ich habe mich furchtbar geschämt. Natürlich ist das quatsch, aber jeder weiß, wie sehr unsere Welt von Vorurteilen geschmückt wird. Worte wie ‚dumm‘ sind da noch harmlos.

Eine Träumerin war ich schon immer. Ich bin eher zurückgezogen aufgewachsen, denn mit meinen Hobbys konnten andere nicht viel anfangen.

Natürlich ist das nicht immer gut und wenn dann die Realität des Erwachsenwerdens mit der fantastischen Seite aufeinanderprallt, kann es schon zu schweren Disputen kommen, die mich oft im Leben auf die Knie fallen ließen.

Man nennt das wohl: Auf die harte Art und Weise wach werden.

Ich habe mich wie eine Suchende gefühlt. Ich war eine Logikerin und eine Träumerin, eine Bilderdenkerin und Erstellerin.

Eine Links-/ Rechtsdenkerin … verliebt in Kunst in all ihren Formen. Kurz vor dem Aufprall … und dann kam: „Savinama“.

Wenn ich heute erzählen würde, wie ich auf die Idee zu dem Buch kam, so mancher würde mich auslachen.

Doch er war da, erzählte mir in meinem Kopf die Geschichte von Leben und Tod und ich begriff, dass es mehr gab, als das, was wir sehen/ fassen können. Dass es mehr ist, was wir schätzen sollten, als Ruhm und Ehre. Durch diese Geschichte lernte ich mich selber kennen und neu zu leben.

Ich schreibe über Fantasie und lebe doch etwas ganz Wichtiges darin: Das wirkliche Leben und wie es mich lehrte, dass nicht alles so schlimm ist, wie es scheint.

Seitdem gehe ich meinen Weg.

Ich male, wenn ich etwas Zeit finde. Ich erzähle in meinen Büchern weiter.

Und seit einiger Zeit habe ich den Mut gefunden, auch mit der Fotokamera meine Ideen und Gedanken in die Realität umzusetzen.

Es ist so wunderschön, wenn die Menschen hinterher ihre Bilder betrachten und einfach strahlen!

Es ist schön, wenn sie einen Moment ganz sich finden, egal ob im geschriebenen Wort/ im gezeichneten Bild/ oder im eigenen Foto.

Die Sonne geht für jeden von uns morgens auf, wenn wir nicht vergessen, manchmal hin zu sehen.

Und all das teile ich gerne mit viel Herz,

Eure Constanza

Wer mich kennen möchte,

muss nur die Welt weiter als bis zum Tellerrand betrachten